STRESS, BURNOUT & HRV-ANALYSE
Raus aus Stress und Burnout – mit vertrauensvoller Hilfe!
Burnout ist ein Begriff aus dem Bereich der Kernenergie und wird für das Durchbrennen von Reaktorstäben bei Überhitzung oder zu geringer Kühlung verwendet. Auf den Menschen bezogen bedeutet es einen Zustand ausgesprochener emotionaler und körperlicher Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit als Folge von dauerhaftem Stress. Ausgelöst durch anhaltende Überforderung und/oder überhöhte Ansprüche an sich selbst.
Während ursprünglich vor allem Menschen aus sozialen Berufen, wie z. B. Lehrer, Sozialarbeiter oder Krankenschwestern, und ähnliche Berufsgruppen betroffen waren, geht man jetzt davon aus, dass Personen aller Berufsgruppen, ja sogar auch Rentner und Studenten ein Burnout-Syndrom entwickelt können.
Gefährdet sind vor allem Menschen, die
- sich über einen langen Zeitraum hinweg mehr Arbeit aufbürden, als sie leisten können
- beruflich oder privat eine zu große Verantwortung übernehmen müssen
- die berufliche Karriere über das Privatleben stellen
- das Wohl anderer über das eigene stellen
Die Folgen sind eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit, Antriebslosigkeit bis hin zur totalen emotionalen Erschöpfung, nahe der Depression. Der Patient fühlt sich müde, empfindet keine Freude mehr und zweifelt an der Sinnhaftigkeit seines Tuns. Auf der körperlichen Ebene kann es insbesondere zu Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Verdauungsproblemen und Rückenschmerzen kommen.
Die Diagnostik eines Burnout-Syndroms umfasst
- eine Bestimmung der Stresshormone, Katecholamine, Cortisol, DHEA,
- Co-Faktoren Vitamine, Mineralien, Aminosäuren
- Mitochondrien-Aktivität, oxidativer Stress
- Entzündungsparameter, Schilddrüse
- Darmdiagnostik
- HRV-Herzratenvariabilitätsmessung
Wichtig ist eine Abgrenzung zum chronischen Erschöpfungssyndrom, auch Chronisches Fatigue-Syndrom (CFS) genannt, das ähnliche Symptome aufweist. Hierbei sind häufig Infektionen wie das Pfeiffersche Drüsenfieber oder die Lyme Borreliose in der Vorgeschichte zu finden.
Therapie beim Burnout-Syndrom
Die Therapie erschließt sich aus der o. g. Diagnostik und beinhaltet das ganze Spektrum der integrativen Medien – von Homöopathie über Darmsanierung und Ernährungsberatung bis hin zu quantenmedizinischen Balancierungen.
Wenn Sie unter chron. Stress leiden und sich ausgebrannt fühlen, sollten Sie das vertrauensvolle Arztgespräch suchen.
Als zertifizierte Burnout-Therapeutin bin ich in der Lage, Ihren Belastungsgrad zu messen (VNS-Analyse) und Ihnen wirkungsvolle körperliche wie psychische Lösungswege aufzuzeigen.
„Wenn der Herzschlag so regelmäßig wie das Klopfen des Spechts oder das Tröpfeln des Regens auf dem Dach wird,
wird der Patient innerhalb von 4 Tagen sterben“
Wang Shu He | chinesischer Arzt | 3. Jhd. nach Christus
HRV-STRESSTEST
Wie gestresst sind Sie wirklich?
Ein gesundes Herz schlägt, entgegen allgemeiner Meinung, nicht exakt regelmäßig, sondern zeigt ständig kleine Schwankungen der Herzschlagfolge. Das bedeutet, es finden sich kleine Schwankungen von Schlag zu Schlag: die sogenannte Herzratenvariabiliät (HRV). Auch wenn das Wissen um sie schon sehr alt ist: Die Möglichkeit einer Messung der Herzratenvariabilität stellt ein relativ neues Verfahren dar. Gemessen wird hierbei die Veränderung des Abstandes der einzelnen Herzschläge. Diese spiegelt die Leistungsfähigkeit des Organismus bei der Bewältigung von Stress und außergewöhnlichen Belastungen wider.
Eine gute Herzratenvariabilität ist Ausdruck einer hohen Anpassungsfähigkeit an alle äußeren und inneren Belastungen. Umgekehrt wächst die Wahrscheinlichkeit zu erkranken, wenn sich das Herz nicht mehr anpassen kann. So geht eine gestörte Regulation mit zunehmender Starre und Gleichförmigkeit des Herzschlages einher. Die Schwankungen der Herzschlages hängen von der Atmung und vom vegetativen Nervensystem ab.
Das vegetative Nervensystem (VNS) – Stressachse des Körpers
Das vegetative Nervensystem steuert viele lebenswichtige Körperfunktionen, wie Atmung, Verdauung und den Stoffwechsel. Das Gehirn und das Hormonsystem kontrollieren das vegetative Nervensystem und sorgen dafür, dass die Organe gut funktionieren. Der aktivierende Sympathikus schützt den Körper vor Gefahren – Kämpfen oder Flüchten – und lässt ihn bei äußeren oder inneren Anforderungen blitzschnell reagieren. Über den Parasympathikus beruhigt das vegetative Nervensystem den geforderten Organismus, lässt ihn zur Ruhe kommen und die Energiereserven wieder auffüllen. Beim Gesunden wechseln sich diese Phasen von Anspannung und Entspannung ab. Der Mensch und sein Organismus sind in Balance.
In der heutigen Zeit werden jedoch die beruflichen, familiären und privaten Stressfaktoren wie Wut, Frust, Ärger und Angst selten über die entsprechende körperliche Aktivität (Sympathikus) abgebaut. Vielmehr kommt es zu einer Daueranspannung. Überwiegt der Sympathikus bei lang andauendem Stress, gerät der Körper aus der Balance. Die wichtige Aktivität des Parasympathikus für notwendige Reparaturprozesse im Immunsystem, im Herz-Kreislauf-Stoffwechsel und im Hormonsystem wird gehemmt. Es droht die Entstehung von Burnout, Depressionen, viralen Infekten, Herz-Kreislauf-Problemen, Fibromyalgie und vielen anderen chron. Erkrankungen.
Herzratenvariabilitäts-Analyse
In wenigen Minuten den aktuellen Zustand des vegetativen Nervensystems bestimmen
Die HRV-Analyse bietet die einzigartige Möglichkeit, einfach und schnell Einblick in die Regulationsfähigkeit des gesamten Organismus zu erhalten. Selbst wenn Blutparameter und andere Diagnoseverfahren noch keine Auffälligkeiten zeigen, kann bereits eine Regulationsstörung des vegetativen Nervensystems vorliegen. Diese kann durch eine HRV-Analyse nachgewiesen werden. Sie bildet die Grundlage für vorbeugende bzw. therapeutische Maßnahmen. Die HRV-Analyse wird in manchen Kliniken routinemäßig auf Intensivstationen eingesetzt, um die Genesungsfähigkeit der Patienten bei kardiovaskulären Erkrankungen abzuschätzen.
In einer HRV-Analyse erhalten Sie Aufschluss über:
- den Funktionszustand des vegetativen Nervensystems und damit
- die Belastbarkeit des Körpers in Stress-Situationen
- sich anbahnende chron. Erkrankungen im Sinne eines Frühwarnsystems,
- die Regulationsfähigkeit überhaupt
- und schließlich über Ihr biologisches Alter
So funktioniert die Analyse
Die Messung Ihrer Herzratenvariabilität führe ich mittels einer sogenannten VNS-Analyse durch. Die VNS Analyse ist die erste, die mit einem iPad vorgenommen werden kann. Für die ca. 7 Minuten dauernde Messung lege ich Ihnen einen Brustgurt an (solch einen Gurt tragen häufig Sportler beim Training). Der Gurt hat zwei Kontaktflächen, die 520 x den zeitlichen Abstand von einem Herzschlag zum anderen in Millisekunden aufzeichnen und die Ergebnisse per Funk auf das iPad übertragen.
Die Messung findet im bekleideten Zustand im Sitzen statt. Im Sitzen, weil in dieser Position die Körperentspannung normalerweise aktiv wird und die Körperspannung im Sitzen abnimmt. Das Ergebnis zeigt Ihnen, ob Ihr VNS im Ruhezustand in der Lage ist, die Aktivität des Parasympathikus anzuregen und die des Sympathikus zu reduzieren.